Ma³y Dworek
Wersja polska Deutch English

Main Zimmer Unser Angebot Menu Aus der Region Foto Map
NEWErlebnisreise in das Jura


Aus der Region

Die aus Kalkstein des Jura bestehende Krakau - Tschenstochauer Hochebene mit ihren effektvollen Karstformen zählt zweifelsohne zu den malerischsten Regionen Polens. Adlerhorsten gleich thronten einst auf felsengespickten Anhöhen zahlreiche Burgen und Festungen über den Niederungen - über dem Feinde erhaben und selbst schier unerreichbar, ganz wie es die Erbauer im Sinn hatten, die sich das spezielle Landschaftsbild schon seit dem frühen Mittelalter strategisch zunutze zu machen wussten. Die wechselvolle Geschichte mit ruhmreichen Schlachten und Belagerungen und dem mit späterem Bedeutungsverlust einhergehenden allmählichen Verfall haben bis zum heutigen Tage sehr oft nur Ruinen überdauert. So auch die Burg zu Olsztyn, die mit zu den schönsten und interessantesten Besichtigungsobjekten der beeindruckenden "Adlerhorst-Route" (Szlak Orlich Gniazd) gehört. Die einst unbezwingbaren Mauern, die u.a. im 16. Jahrhundert der Habsburgschen Belagerung erfolgreich standhielten (verewigt in der polnischen Dichtung und Malerei, siehe u.a. bei A.Fredro oderJ.Kossak), ziehen heute Touristen in ihren Bann. Ebenso der 35m hohe runde Turm, in dem seinerzeit die Verurteilten einem grausamen Hungertod entgegenlamentierten oder die Belagerten letzen Schutz suchten. Die auf einer rechteckigen Bastei eingerichtete Aussichtsplattform bietet einen wunderschönen Ausblick auf die zu Füßen der Anhöhe liegende Stadt Olsztyn, deren Geschichte seit jeher mit der der Burg verknüpft war.

Die erste schriftliche Überlieferung über Olsztyn datiert sich auf das Jahr 1394. Bereits viel früher aber scharten sich erste Siedlungen um die Festung. Im Laufe der Jahrhunderte mit Blütezeiten aber auch Kriegen, einem verheerenden Großbrand und dem vorübergehenden Verlust der Stadtrechte im Jahr 1870, wurde Olsztyn zu dem, was es heute ist : eine schöne, etwa 8000 Einwohner zählende, herrlich gelegene Gemeinde, die sowohl dem geschichtlich interessierten als auch dem natur- oder sportbegeisterten Besucher gleichermaßen viel zu bieten hat.

An Sehenswürdigkeiten wäre da neben der bereits erwähnten Burg die aus dem frühen 18 Jahrhundert stammende Kirche des Hl. Johannes des Täufers zu nennen, in der gleich fünf reich verzierte Altare zu bewundern sind. Die alten Gewölbe bergen den gut 200 Jahre alten mumifizierten Leichnam eines namenlosen Kämpfers der Konföderation von Bar. Die um die Kirche wachsenden alten Linden werden sich seiner noch erinnern können...

Einmal in Olsztyn zu Besuch, sollte man sich keinesfalls das alte bunte Gehöft des hiesigen Künstlers Jan Wiewior entgehen lassen. Gerade einmal 200 m ist es von unserem Hause entfernt. Der Gastgeber versteht es vortrefflich, seine Gäste mit spannenden Sagen und Geschichten rund um die Olsztyner Burg, untermauert durch eine in einem unterirdischen Gewölbe dargebotene prachtvolle Kulisse, zu fesseln. Seine in einem 15-jährigen Schaffensakt entstandene weitgehend bewegliche Krippe mit über 800 mit Liebe zum Detail geschnitzten Figuren ist eine beachtenswerte Rarität.

Ein weiteres sehr dankbares Ausflugsziel stellt nicht zuletzt das Olsztyner Theater "Die Scheune" (Teatr Stodola) dar, gegründet von Stacho Brzezina. Wahrlich ganz spezieller Art ist das hier auf das Publikum wartende Kulturerlebnis. Eine dicke Griebenschmalzschnitte in der Hand und auf einem mit Heu gestopften Sack sitzend, wohnt hier der Zuschauer vergnügt dem vielgestaltigen Programm bei.

Die einmalige Schönheit der Umgebung von Olsztyn und Tschenstochau muss das Herz eines jeden Naturfreundes unweigerlich höher schlagen lassen. Wie aus einem Bilderbuch sind die skurillen Felsformationen, hängende Bergkessel, Gräte, die prächtigen Buchenwälder und die einzigartige, seltene Tier- und Pflanzenwelt. Der Eintrag ins Naturschutzregister trug dem enormen Erhaltungswert dieser Welt Rechnung. Das größte der vielen Naturdenkmäler der Region ist das direkt an Olsztyn angrenzende Naturschutzgebiet Falkenberge (Sokole Gory). Während das beeindruckende Relief dieser Bergkette Wanderer, Radsportler sowie Bergsteiger und Kletterer begeistert, kommen unter der Erdoberfläche Speläologen voll auf ihre Kosten. Ganze 46 Höhlen zählt das einzigartige unterirdische System. Die Maurycy-Höhle (Jaskinia Maurycego) gilt als die schönste Polens. Die Korallenhöhle (Jaskinia Koralowa) verdankt ihren Namen korallenartigen Tropfsteingebilden im herabhängenden Wurzelgewirr der oberirdisch wachsenden Bäume. Die Mückenhöhle (Jaskinia Komarowa) dagegen wurde zum Fundort der ältesten menschlichen Gebeine in Polen. Die Wissenschaftler schätzen das Alter des Skeletts auf etwa 32 Tausend Jahre. Auch die nördlich von Olsztyn vorzufindenden Höhlen bergen einige Besonderheiten. In der Warenhöhle (Jaskinia Towarowa),die mit der Glockenturmhöhle (Jaskinia Dzwonnica) ein unterirdisches System von insgesamt 170 m Länge bildet, wurden Überreste einer über vier Jahrtausende alten Schnurkeramik sowie Knochen eines Höhlenbären gefunden. In der Zeit des Zweiten Weltkrieges bot sie polnischen Partisanen Unterschlupf. Einige alte "Bewohner" blieben ihrer feucht-dunklen Behausung bis heute noch treu, so zum Beispiel zahlreiche Fledermauskolonien oder aus der Eiszeit stammende seltene Käferarten.


ul. Kuhna 22
42-256 Olsztyn ko³o Czêstochowy
tel. (034) 32 85 019
tel. 784 254 875
email biuro@malydworek.com.pl
NIP 949-20-31-487
nr konta PKO BP SA Oddzia³ 2 w Czêstochowie: 45 1020 1664 0000 3402 0192 2087

Valid XHTML 1.0 Transitional Poprawny CSS!